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Daniel Rossa

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Institut für Evangelische Theologie in Köln
(Lehrstuhl Prof. Dr. Cornelia Richter,
Systematische Theologie)

Institut für Evangelische Theologie
Dienststelle Wilhelm-Backhaus-Straße 1a
50931 Köln
Tel.: +49 221 470-1361
E-Mail: daniel.rossaSpamProtectionuni-koeln.de

Meine Sprechzeiten finden Sie hier.

Akademische Vita

  • Seit 04/2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Frau Prof. Dr. Cornelia Richter (Lehrstuhl für Systematische Theologie) am Institut für Evangelische Theologie der Universität zu Köln

  • 02/2017 Zweite Theologische Prüfung bei der Evangelischen Kirche von Westfalen

  • 10/2014 bis 03/2017 Vikariat bei der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Evangelischen Kirchengemeinde Herten-Disteln mit Ausbildung am Seminar für pastorale Ausbildung in Wuppertal (u.a. Rhetorik, Personalführung, Lehrerfahrung und päd. Ausbildung am Gymnasium)

  • 09/2014 Erste Theologische Prüfung bei der Evangelischen Kirche von Westfalen und Verleihung des Magister Theologiae durch die Philipps-Universität Marburg

  • 2009 bis 2014 Studium der Evangelischen Theologie in Marburg und Nottingham

  • 2008 bis 2009 Zivildienst

  • 2008 Abitur am Städtisches Friedrich-Flick-Gymnasium in Kreuztal

  • Geboren 1989 in Kreuztal

 

Mitgliedschaften

  • Seit 2016 Mitglied der Luther-Gesellschaft

  • Seit 2016 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie

  • Seit 2015 Mitglied des Freundeskreises Marburger Theologie

  • Seit 2014 Mitglied der Ernst-Troeltsch-Gesellschaft

 

Promotionsprojekt: Leere voller Gott – Zur Fruchtbarkeit negativer Theologie für die Dogmatik

Die Dissertation widmet sich der Untersuchung von Denkformen bedeutungsvoller Negativität in theologischen und religionsphilosophischen Denksystemen aus dem Christentum und seinem geistesgeschichtlichen Umfeld. Dabei ist es das leitende Interesse der Arbeit, die Denkfigur der Leerstelle als einen wertvollen heuristischen Marker, eine ergiebige Analysekategorie und einen sinnvollen hermeneutischen Schlüsselbegriff zur Herausarbeitung von Strukturen bedeutungsvoller Negativität innerhalb theologischer und religionsphilosophischer Denksysteme und Forschungsfelder zu implementieren. Einleitend soll hierzu zunächst entfaltet (de-chiffriert) werden, in welchem Sinne und für welche Art von Negativ-Phänomenen die Metapher der Leerstelle innerhalb der Arbeit als heuristische Chiffre verstanden wird. Bevor sich die Arbeit theologischen Denksystemen widmet, die mit Denkformen bedeutungsvoller Negativität operieren, sollen die verschiedenen Tradition und ihre Modi voneinander unterschieden werden, in denen innerhalb christlicher Theologie oder Glaubenspraxis Phänomene bedeutungsvoller Negativität eine konstitutive Bedeutung haben.

Inhaltlich befasst sich der erste Hauptteil der Arbeit mit der Analyse von Denkformen bedeutungsvoller Negativität in zentralen Schriften von vier Autoren, sowie deren Funktionsweise innerhalb ihrer Denksysteme. Hierzu werden Schriften Gregors von Nyssa (ca. 330-394), Martin Luthers (1483-1546), Karl Barths (1886-1968) und Jean-Luc Nancys (*1940) auf ihren impliziten oder expliziten Gebrauch von Denkfiguren leerstellenförmigen Charakters durchleuchtet. Ziel der Untersuchung ist es dabei aufzuzeigen, dass die Chiffre der Leerstelle dazu taugt, auf Schriften von Autoren aus so verschiedenen Zeiten und mit so unterschiedlichen Motiven wie die o.g., Anwendung zu finden. Dazu sollen die Ergebnisse der Untersuchung aufzeigen, welchen theologischen Mehrwert und Aufschlussreichtum eine Analyse dieser Leerstellenstrukturen für das Verständnis sowohl der einzelnen Denksysteme, als auch für ihren Vergleich untereinander bietet. Am Ende dieses Teils soll eine übersichtliche Typologie verschiedener Leerstellenformen präsentiert werden können, die als Analysematrix für andere Autoren und Schriften dienen kann.

Im zweiten Hauptteil der Dissertation soll ein eigenständiger Entwurf einer Theologie bedeutungsvoller Negativität entwickelt werden, in den die Ergebnisse der Untersuchungen des ersten Hauptteiles einbezogen werden sollen. Gegenwärtig zeichnet sich ab, dass dieser eigene Entwurf die Form einer performativen Zeichen- und/oder Schrifthermeneutik der Leerstelle aufweisen könnte.

 

Qualifikation in der Lehre

 

Aktuelle Lehrveranstaltungen (Universität zu Köln)

  • WiSe 2019/20 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: „Wer das liest, ist doof!“ – Bibel zur Sprache bringen als Wort Gottes, Kanon, (Heilige) Schrift, Text, Erzählwelt, Performanzraum, Do 12.00-13.30 Uhr.

  • WiSe 2019/20 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: „Verstehst du auch, was du liest?“ (Apg 8,30) – (Heilige) Schrift und Textarbeit in der Systematischen Theologie, Do 14.00-15.30 Uhr.

 

Bereits erfolgte Lehrveranstaltungen (Universität zu Köln)

  • SoSe 2019 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Gänsehautfeeling – Rudolf Ottos Religionsphänomenologie „Das Heilige“, Mi 10.00-11.30.

  • SoSe 2019 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Phänomenologie der Religion(en) im Spannungsfeld theologischer Religionstheorien und interreligiöser Begegnung, Mi 17.45-19.15 Uhr; inkl. Gastvorträge von: Imamin Rabeya Müller, Liberal-Islamischer Bund e.V.; Rabbinerin Natalia Verzhbovska, Jüdische Liberale Gemeinde Köln.

  • WiSe 2018/19 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Religion mit „Sinn und Geschmack“ – Die „Reden“ und andere kleine Schriften Friedrich Schleiermachers, Mi 10.00-11.30 Uhr; inkl. Exkursion: 23. Kölner Krippenweg 2018.

  • WiSe 2018/19 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Gefühlvoll? – Die Bedeutung von Gefühl, Atmosphäre, Sinnlichkeit und Intuition für Theologie, Mi 16.00-17.30 Uhr; inkl. Exkursion: 23. Kölner Krippenweg 2018.

  • SoSe 2018 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Offen für Kritik – Ludwig Feuerbachs Schrift „Das Wesen des Christentums“ als Grundlage kritikfähiger Theologie, Mo 16.00-17.30 Uhr.

  • SoSe 2018 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Schwarze Schafe der Theologie - Was Theologie von Ketzern, skandalisierten Kritikern und Provokateuren lernen kann, Mi 12.00-13.30 Uhr.

  • WiSe 2017/18 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Glaube und Bildung – Fruchtbaren Positionen innerhalb einer Bildungsgeschichte des Christentums (besonders geeignet für GyGs/BK), Mo 16.00-17.30 Uhr.

  • WiSe 2017/18 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie: Glaubenssache(n) – Das Augsburger Bekenntnis und andere kleine Schriften Philipp Melanchthons (besonders geeignet für GHR/GS/SP), Mi 12.00-13.30 Uhr.

  • SoSe 2017 (Gemeinsam mit Prof. Dr. Cornelia Richter) Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie (besonders geeignet für GyGe/BK/GHR):
    Ernst Troeltsch: Kulturtheologie mit „Absolutheitsanspruch“, Do 10.00-11.30 Uhr.

  • SoSe 2017 Proseminar Einführung in die Aufgaben und Methoden der Systematischen Theologie (besonders geeignet für GS/SP/GHR): Ernst Troeltsch: Kulturtheologie mit „Absolutheitsanspruch“, Do 14.00-15.30 Uhr.

 

Weitere Lehrerfahrung

Loyola Marymount University, LA:

  • Fall 2019 Lehrauftrag für das Modul THST 1050: „In Search of a Way. Spirituality, Faith and Culture“, 4 SWS, durchgeführt an der Akademie für Internationale Bildung, Bonn.
  • Fall 2018 Lehrauftrag für das Modul THST 1050: „In Search of a Way. Spirituality, Faith and Culture“, 4 SWS, durchgeführt an der Akademie für Internationale Bildung, Bonn.

Universität zu Köln:

  • SoSe 2017 Teamteaching im Rahmen des Hauptseminars von Prof. Dr. Cornelia Richter in Köln: Karl Barth: Frühe Texte 1920 bis 1932, Do 12.00-13.30 Uhr.

 

Vorträge

  • Theologie im Widerspruch. Die bleibende Bedeutung Karl Barths für die Theologie, Vortrag in der Ev. Kirchengemeinde Gonzenheim im Rahmen des Karl-Barth-Jahres, 26.09.2019 Bad Homburg v.d.Höhe.
  • Gregory of Nyssa’s Performance of Scripture within the Space of Liturgy, Vortrag im Rahmen der Graduate Conference 2019 „Thinking As/Through Practice: Scripture, Liturgy, Spirituality“ der SST, 13.07.2019 Birmingham, United Kingdom.

  • „Göttliches Inkognito“: Zum Leerstellencharakter der Rede von Gott bei Karl Barth, Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn zum Karl-Barth-Jahr anlässlich des dies academicus SoSe 2019, 15.05.2019 Bonn.

  • Leere voller Gott – Zur Fruchtbarkeit negativer Theologie für die Dogmatik, Vorstellung des Promotionsprojektes im Rahmen des Graduiertenkollegs des TAP, 02.10.2018 Hofgeismar.

  • Leere voller Gott: Ottos Mysterium, Tillichs Tiefe und Doktor Murkes gesammeltes Schweigen (Heinrich Böll) – Leerstelle als Chiffre für Denkfiguren und Ausdrucksgestalten, Vortrag auf der internationalen Konferenz „Liberale Theologie Heute/Liberal Theology Today“, 18.07.2018 München.

  • Negative Theologie bei Gregor von Nyssa?, Vortrag im Rahmen des Bonn-Oxford-Exchange, 12.09.2017 Bonn; Response durch Prof. Dr. Johannes Zachhuber (Oxford).

 

Eigenverantwortliche Workshoporganisation und -durchführung

  • (Gemeinsam mit Matthew R. Robinson) Zeit für Klassikerlektüre 2018:
    Slow science-Lektüre von Schriften Meister Eckharts für Doktorand_innen der Theologie,
    19.-21.02.2018 Rheininsel Nonnenwerth bei Bonn.

  • Sommerakademie „Bibel erleben“ im Rahmen der Gemeindefreizeit der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Krombach (8 Einheiten in 4 Workshops, Gesamtumfang insg. 12 h), 14.-24.08.2019 Luka auf der Insel Dugi Otok, Kroatien.

 

Online-Artikel: Theologische Updates

 

Gremienarbeit

  • Seit SoSe 2018 Vertreter der Promotionsstudierenden im Promotionsausschuss der Evangelisch-theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Weiteres

SoSe 2019

Flyer Vorder- und Rückseite

WiSe 2018/19

Flyer Vorder- und Rückseite

SoSe 2018

WiSe 2017/18