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Vergangene Veranstaltungen

Sommersemester 2017

„Du sollst nicht lügen.“ Zur Hermeneutik der Rede vom Postfaktischen

Tagung des Bonner Institut für Hermeneutik  und des Institut für Evangelische Theologie Köln in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie 19.-20.05.2017.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Semestereröffnung

Das Institut für Evangelische Theologie sowie die Fachschaft laden herzlich zu einer Eröffnungsfeier ein!
Wir beginnen mit einem Gottesdienst in der Sandkapelle, setzen im Café der ESG fort mit einer Vorstellung der Lehrenden, der ESG und der Fachschaft und lassen den Abend dann fröhlich ausklingen. Für Pizza und Getränke (zumindest für den ersten und den zweiten Durst) ist gesorgt, der Rest ergibt sich vor Ort.

Wann? Dienstag, 18. April 2017, um 17:00 Uhr
Wo? ESG, Bachemer Str. 27, 50931 Köln

Wintersemester 2016/17

Kirchengeschichtlicher Exkursionstag in Köln

Am Samstag, den 21. Januar 2017, begaben sich zwei kirchengeschichtliche Proseminare von Karl Brauer auf lokalgeschichtliche Spurensuche in Köln. Nach dem pädagogischen Ansatz des reisenden Lernens besuchte das Proseminar "Kirche unterm Hakenkreuz" das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und setzte sich mit der Beziehung zwischen Staat und Kirche kritisch auseinander. Das Proseminar "Kirchengeschichte in der Sonderpädagogik" unternahm im Anschluss eine Rallye durch das evangelische Köln und suchte zahlreiche Orte auf, die für den Kölner Protestantismus wichtig waren/sind. Der Startpunkt lag an einer Gedenkplatte in der Schildergasse; an dem Ort, an dem am 23. Mai 1802 die erste öffentliche - und katholisch geduldete - evangelische Predigt Kölns stattfand. "Mit der Ortswahl der ehemaligen Brauerzunft lässt sich die Erkenntnis verbinden, dass Protestantismus und Biergenuss scheinbar von Anfang an zusammen gehörten. Hoch interessant", so eine Seminarteilnehmerin.

 

Weihnachtsgottesdienst 2016 - Institut für Evangelische Theologie und ESG Vorbereitungstreffen

Vorbereitungstreffen: Donnerstag, 1.12.2016 um 16:00 Uhr ESG (Bachemer Str. 27)

Weihnachtsgottesdienst: Dienstag, 20.12.2016 um 20:00 Uhr ESG (Bachemer Str. 27)

 

 

 

 

 


Die Markierung des Anderen. Religionsphilosophische Reflexionen zu Irritation und Befreundung

Tagung des Bonner Institut für Hermeneutik und des Institut für Evangelische Theologie Köln in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie (11.-12.11.2016). Weitere Informationen hier.

 

Gott im Café extra: How do we see each other: the influence of our gaze on our relation to the stranger

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung: Die Markierung des Anderen. Religionsphilosophische Reflexionen zu Irritation und Befreundung

Ein Inter-View mit Prof. em. Dr. Wessel Stoker

Datum: Freitag, 11.11.2016
Uhrzeit: 19:15-21:00 Uhr
Ort: FAZ-Café, Bonn

 

 

Systematik auf der Insel: Ernst Cassirers Philosophie der symbolischen Formen

Ernst Cassirer (1874 - 1945) gehört zu den bedeutendsten Philosophen des frühen 20. Jahrhunderts und hat mit der „Philosophie der symbolischen Formen“ bis heute Maßstäbe gesetzt für jede folgende Kulturphilosophie, Symboltheorie und Phänomenologie. Als Neukantianer hat er sich intensiv mit der Erkenntnistheorie auseinandergesetzt, auch mit der Relativitätstheorie Einsteins und den frühen neurologisch-psychiatrischen Ansätzen bei Kurt Goldstein, und hat diese im Geist des 20. Jhs. mit der Phänomenologie verbunden. Besonders faszinierend ist seine Einsicht in die Unausweichlichkeit des Symbolisierens, die er im Blick auf die Religion in enger Auseinandersetzung mit der Religionswissenschaft seiner Zeit entwickelt hat. Für das Seminar interessieren uns besonders seine – stilistisch wunderbar zu lesenden – Ausführungen zu Religion und Kultur und wir lesen dazu Auszüge aus dem Hauptwerk wie einige kleinere Aufsätze.

Weitere Informationen hier.

Sommersemester 2016

Studienreise "Auf Luthers Spuren"

Vom 16. - 21. Mai 2016 begab sich eine Gruppe von Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Siegfried Hermle und Karl Brauer auf Luthers Spuren. Nhu Y Nguyen und Anne Jürgensen fassten die Reise in einem Bericht zusammen. Auch die Thü­rin­ger Lokalpres­se be­rich­tete in einem Ar­ti­kel über die Reise sowie über einen Vor­trag, den Prof. Herm­le in Schmalkalden auf Einladung der Gesellschaft Kulturerbe Thüringen e.V. zur Rezeption der Lutherschriften zu NS-Zeiten hielt.

Weitere Impressionen finden Sie hier.

Lokalgeschichte hautnah - Studierende im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Im Rahmen des Proseminars Kirche im Nationalsozialismus konnten die Studierenden mit ihrem Dozenten am Samstag, den 9. Juli 2016 Einblick in das gesellschaftliche Leben in Köln und Region zu den Zeiten des NS-Regimes nehmen. Den Lernort der Universität verlassend und dem didaktischen Ansatz von Paul Ciupke zum reisenden Lernen folgend, wurde das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im sogenannten El-De-Haus am Appellhofplatz besucht. Die dortige Dauerausstellung ist eine eindringliches Zeichen dafür, um sich der Lokalgeschichte bewusst zu werden und aus den Verbrechen der NS-Diktatur zu lernen. 

Gott im Café extra: "Die Verzauberung der Welt" – in der Schlosskirche

Ein Inter-View mit Jörg Lauster (München)

19. Juli 2016
Einlass: 19.15 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Bonner Schlosskirche
Eintritt frei!

Wintersemester 2015/16

Ringvorlesung: Resilienz: Krisen aushalten und gestalten. Interdisziplinäre und ökumenische Perspektiven aus Theologie, Philosophie und Pädagogik

Ringvorlesung der Forschungsgruppe „Resilienz und Spiritualität“ in Kooperation der Kölner Institute für Evangelische und Katholische Theologie

Wann?  Donnerstags von 16:00 - 17:30 Uhr
Wo?       Hauptgebäude, HS VIII  
Weitere Informationen: Hier!

 

Ringvorlesung: Zwischen Interdisziplinarität und Fachspezifik

Denk-, Lehr- und Lernprozesse in den Geisteswissenschaften

Wann?  11.11.2015 - 03.02.2016; mittwochs von 18:00 - 19:30 Uhr
Wo?       Hauptgebäude, HS XIII
Weitere Informationen: Hier!

 

 

 

Gott im Café: Ein Inter-View mit Uta Pohl-Patalong

14.01.2016 um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
FAZ-Café, An der Schloßkirche 4, Bonn

 

Tagung: Ohn-/Macht, Angst und Sorge.

Wo? Melanchthon-Akademie Köln, Kartäuserwall 24B, 50678 Köln
Wann? 05.11. - 07.11.2015
Weitere Informationen: Hier!

Ohn-/Macht, Angst und Sorge gehören zu unserem Leben wie das Glück und die Hoffnung. Immer wieder gibt es Situationen, in denen Menschen an ihre Grenzen stoßen, in denen Angst und Sorge überhand nehmen und sie ohnmächtig zurück bleiben. Dennoch gibt es Menschen, die sogar schwerste Erfahrungen stabil bewältigen – genau das bezeichnet Resilienz: Die Fähigkeit, Krisen sowohl aushalten als auch gestalten zu können. Religionsphilosophie, Anthropologie und Theologie bieten eine reiche Tradition an Modi des Aushaltens und Gestaltens, die noch viel zu selten für die Resilienzforschung fruchtbar gemacht wurden. Mit dieser Tagung soll sich das ändern: Sie bildet den Auftakt zu „Resilienz und Spiritualität“, einer mehrjährigen Forschungskooperation von Theologie und Philosophie, Psychologie und Medizin.

Die Tagung richtet sich sowohl an Fachkollegen/innen wie an die interessierte Öffentlichkeit, bietet Vorträge wie Textlektüre und hat einen besonderen experimentellen Schwerpunkt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

 

 

Gott im Café: Ein Inter-View mit Judith Gärtner

22.10.2015 um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
FAZ-Café, An der Schloßkirche 4, Bonn

Jenny-Gusyk-Nachwuchspreis für Examensarbeit

Für seine Examensarbeit mit dem Titel „Gleichgeschlechtliche Partnerschaften und Familien in ethischer und evangelischer Perspektive“ wird Max Christian Derichsweiler mit dem Jenny-Gusyk-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Herr Derichsweiler hat Ev. Religionslehre an unserem Institut studiert. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Hartmut Kreß betreut. Der Jenny-Gusyk-Nachwuchspreis wird für eine herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeit im Bereich Gender- oder Queer Studies an der Universität zu Köln vergeben. Die Auszeichnung findet im Rahmen des 3. Gender Forums am 22.10.2015 um 17 Uhr (Tagungsraum des Neuen Seminargebäudes) statt. Das Institut für Ev. Theologie gratuliert herzlich!

Sommersemester 2015

Zwischen Philharmonie, Bibel und Klassenzimmer. „Saul-Projekt“ des Instituts für Ev. Theologie in Zusammenarbeit mit dem Kölner Bach-Verein

Die biblische Figur des Königs Saul verschwindet oft im Schatten seines Nachfolgers David. Ganz anders in Händels Oratorium „Saul“ und auch im „Saul-Projekt“ des Instituts für Ev. Theologie: Eine Gruppe Studierender aller Schulformen hat sich mit Prof. Cornelia Richter und Prof. Klaus Koenen in Seminaren exegetisch und systematisch-theologisch mit den Erzählungen über Saul und David befasst. Dass dieser biblische Stoff große Emotionen und menschliche Schattenseiten wie Glanzmomente offenlegt, wurde für alle Beteiligten auf eindrückliche Weise in der Aufführung des Händel-Oratoriums in der Philharmonie Köln am 19. April erfahrbar. Dankenswerterweise hatte der Kölner Bach-Verein allen Studierenden und DozentInnen Freikarten spendiert. Der musikalische Leiter der Aufführung, Kirchenmusikdirektor Thomas Neuhoff, hatte die Arbeit am Thema angeregt. Nach der Aufführung suchte Herr Neuhoff mit den Studierenden in einer Seminarsitzung das Gespräch über die Musik und ihre Darbietung. Hier wie auch in der weiteren Erarbeitung war auch die brisante politische Instrumentalisierung des biblischen Stoffes in dessen Wirkungsgeschichte Thema. Das „Saul-Projekt“ schließt mit der Frage, inwiefern neben David der Figur des Saul aufgrund ihrer Ambivalenz nicht mehr Aufmerksamkeit gebührt – auch im Religionsunterricht in der Schule. 

Für Studierende mit Kind: Einladung zum "Jour fixe mit Kind" am 9. Juli

Auch in diesem Semester lädt die Geschäftsführende Direktorin Prof. Cornelia Richter Studierende mit Kind und Mitarbeitende mit Kind dazu ein, gemeinsam mit ihren Kindern zu einem Treffen in die Wilhelm-Backhaus-Str. 1a zu kommen. Termin des Jour fixe mit Kind ist der 9. Juli um 16 Uhr. Das Treffen dient dem Austausch bezüglich der Vereinbarkeit von Studium und Familie an unserem Institut und an unserer Universität. Zudem können sich Studierende mit Kind hier untereinander kennenlernen. Weitere Informationen...

 

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Wild: Christentum und Islam

30.06.2015

12.00 - 13.30 Uhr

Seminargebäude, S 21

Eintritt frei!

Veranstaltungsreihe: Gott im Café: Ein Interview mit Dietz Lange

Ideologien sind kollektive Auffassungen der ökonomischen und politischen Wirklichkeit, die handfeste Machtinteressen durch den Anspruch auf absolute Wahrheit verschleiern (z.B. Nationalsozialismus, Kommunismus). Diese Geisteshaltung ist derjenigen des Fundamentalismus in allen großen Weltreligionen verwandt. Er beunruhigt heute in seinen gewalttätigen Formen die ganze Welt, während die Gefahren einer marktliberalen Ideologie im Westen eher verborgen, deshalb aber nicht geringer sind. Terrorakte im Namen der Religion, gewaltbereite Verteidiger des „christlichen Abendlandes“, aber auch die Ausbeutung der sog. Dritten Welt durch westliche Wirtschaftsweise und Politik zeigen uns, wie religiöse und quasireligiöse Überzeugungen den Frieden der Welt akut gefährden. Umso wichtiger ist: Religion kann auch das Gegenteil, nämlich Ideologie und Fundamentalismus verstehen und Frieden bewirken. 

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dietz Lange (Göttingen) fragt aus der Perspektive der Systematischen Theologie nach den Denk- und Glaubensmustern hinter diesen Phänomenen. Gemeinsam mit Ihnen diskutiert er, welche Ressourcen die christliche Religion den Fundamentalisten und Ideologien entgegenzusetzen hat und welche Möglichkeiten sich bieten, die von ihnen ausgehenden Gefahren zu entschärfen. 

18.06.2015, 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr): FAZ-Café, An der Schloßkirche 4, Bonn. Der Eintritt ist frei!

 

Veranstaltungsreihe: Gott im Café: Ein Interview mit Bernhard Dressler

Wenn Religion in den Medien positiv dargestellt wird, dann oft im Zusammenhang mit der Frage nach „christlichen“ Werten in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft. Aber: Sind religiöse Werte statisch, quasi „in Stein gemeißelt“ oder selbst wandelbar und hinterfragbar? Wie könnten diese in Bildungsprozessen vermittelt werden – wenn Glauben selbst doch ein unverfügbares Geschehen ist? Die Forderung nach der Vermittlung und Bewahrung von Werten ist schon deshalb für Pfarerr_innen und Religionslehrer_innen und sonstige Profis zwar schmeichelhaft – aber nicht unbedingt erfüllbar.

Prof. em. Dr. Bernhard Dressler (Marburg) durchdenkt den Zusammenhang zwischen Religion, Werten und Bildung aus einer religionspädagogischen Perspektive. Gemeinsam mit Ihnen diskutiert er, wie von einer Wertevermittlung der Religion in der Gesellschaft gesprochen werden kann und wie eine Werte-Bildung aussehen könnte.

15.04.2015, 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr): FAZ-Café, An der Schloßkirche 4, Bonn. Der Eintritt ist frei!

 

Wintersemester 2014/15

Symposion: Hauptsache gesund (?)

Das Erkennen und Behandeln von Krankheiten verbessert sich dank zunehmender Spezialisierung in der Medizin stetig. Letztlich aber ist Heilen immer ganzheitlich. Die Übergänge in der Intensivmedizin sind genauso wie in der Hausarztpraxis stets neu zu bestimmen. Was erwarten wir also von der Medizin?

19.30 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Cornelia Richter zum Thema: "Ohnmacht, Angst und Sorge - klinische Belastungen aushalten."

6. Februar 2015, 16.00 bis 21.30 Uhr, Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9-11. Um Anmeldung wird gebeten.

Promotion: Das Institut gratuliert Karin Oehlmann und Janika Suck zur Promotion

Im Dezember haben sowohl Karin Oehlmann wie auch Janika Suck die Defensio zu Ihren Dissertationen abgelegt und damit die letzte Hürde zur abgeschlossenen Promotion überstanden. Karin Oehlmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Evangelische Theologie, legte im Bereich Kirchengeschichte Ihre von Prof. Dr. Hermle betreute Dissertation zum Thema "Glaube und Gegenwart. Die Genese der kirchenpolitischen Landschaft in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Spannungsfeld von Bibelglauben und moderner Theologie 1945 – 1972" vor. Die Dissertation von Janika Suck, derzeit als Lehrerin im Schuldienst tätig, trägt den Titel: „Gesundheitsförderung an Schulen aus ethischer Sicht. Das Leitbild der Gesundheitsgerechtigkeit im Setting Schule“ und wurde durch Prof. Dr. Hartmut Kress betreut. Das Institut für Evangelische Theologie gratuliert beiden herzlich!

Mehr zur Dissertation von Karin Oehlmann: http://www.uni-koeln.de/phil-fak/evtheol/abteilungen/kirchengeschichte/oehlmann/pdf/Dissertationsprojekt.pdf
Mehr zur Dissertation von Janika Suck: Zusammenfassung des Dissertationsprojektes

 

 

Auszeichnung: Ausgezeichnet für Familienfreundliche Führung

Für Ihren Einsatz für die Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege, Studium und Beruf hat Prof. Dr. Cornelia Richter den jährlich durch die Universität ausgelobten Jenny-Gusyk-Preis für „Familienfreundliche Führung“ 2014 erhalten. Hervorgehoben wurden „verbindliche schriftliche Standards für die Berücksichtigung von Familienverpflichtungen bei dienstlichen Terminen und Arbeitsplanung“, die im Institut für Ev. Theologie eingeführt wurden. Auch die Belange von Studierenden mit Kind(ern) sind am Institut im Blick. So fand am 4. Dezember der erste „Jour fixe mit Kind“ statt, auf dem auch über den Einsatz des Preisgeldes des Jenny-Gusyk-Preises von 1.000 Euro beraten wurde.

Mehr zum Jenny-Guyk-Preis: http://www.gb.uni-koeln.de/jenny_gusyk_preise
Mehr zum Thema „Studieren mit Kind“: http://evtheol.phil-fak.uni-koeln.de/19440.html

Plakat: Vereinbarkeit gestalten 

Veranstaltungsreihe: Gott im Café: Ein Interview mit Ingolf U. Dalferth.

Was ist Religion – nur eine Illusion oder Glaube, Liebe, Hoffnung? Ist Gott wirklich? Existiert er? Wenn ja, wie lässt er sich erkennen? Sollten wir ihn als „die Wirklichkeit des Möglichen“ denken? Wäre er dann wirklicher oder möglicher als das Böse? Wer darüber nachdenkt, betreibt Religionsphilosophie – und das ist gut so. Denn die Passion für das Denken lässt uns manche Zeitgeistfrage lässiger sehen, um die echten Streitfragen radikaler angehen zu können.

Ingolf U. Dalferth, Danforth Professor for Philosophy of Religion in Claremont/USA, entwirft eine Religionsphilosophie zwischen Passion und Lässigkeit. Er teilt die Leidenschaft für Denken und Kritik und fordert zugleich eine „radikale Theologie“ – in seinen zahlreichen Büchern wie in der gemeinsamen Diskussion mit Ihnen im Café.

Projekt: Mit einem ungewöhnlichen Adventskalender stimmen Studierende der Evangelischen Theologie an der Universität Köln seit dem 1. Dezember 2014 auf Weihnachten ein: Nicht Schokolade oder Geschenke warten in der Installation Tag für Tag auf ihre Entdeckung, sondern 24 Kleidungsstücke, Accessoires und Insignien.

Hier geht's zur Ausstellung

 

Exkursion: Ausstellungsbesuch: „Die Kathedrale“ (Wallraf-Richartz Museum)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Übung „Phänomenologie der Religion“ besuchten am 6. November gemeinsam mit WM Sebastian Schmidt die Ausstellung „Die Kathedrale. Romantik – Impressionismus – Moderne“, die derzeit im Wallraf-Richartz-Museum zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Bilder von Monet, Caspar David Friedrich, Andy Warhol und anderen bekannten Künstlern. Zudem erfuhr die Gruppe von der politisch-nationalistischen Instrumentalisierung des gotischen Baustils im 19. Jahrhundert. Im Kontext der kritischen Auseinandersetzung mit Rudolf Ottos Klassiker „Das Heilige“ passten der Besuch der Ausstellung sowie ein gemeinsamer Abstecher in den Kölner Dom gut als Konkretion in den Semesterplan der Übung.

Veröffentlichung: Cornelia Richter (Hrsg.) Gutes Leben. Fragile Vielfalt zwischen Glück und Vertrauen, Leid und Angst.

Kurzinhalt: C. Richter: Zur Fragilität des guten Lebens. Eine Einführung – J. Tralles: Der Traum vom guten Leben im Freien. Ein Spaziergang durch die Malereigeschichte – C. Richter: Hoffnung, Zuversicht und große Pläne. Vorstellungen vom guten Leben bei Hip-Hop-Kids und Studierenden – J. Lauster: Augenblick und Ewigkeit. Aspekte einer Theologie des Glücks – G. Richter: Gibt es Gesundheit in der Medizin? – C. Demmerling: Scham, Schuld und Empörung: Moralische Gefühle und das gute Leben – A. M. Esser: Die Wege zum Guten. Die Tugenden als Problem der Ethik – C. Heilmann: Redeangst und Redefreiheit – B. Hayo: Ökonomische Wohlfahrtsmessung mithilfe der Lebenszufriedenheit am Beispiel der Transformationsländer Osteuropas – T. Bonacker: Gutes Leben für alle: Wer ist für die Lösung globaler Probleme verantwortlich? – A. Heyder: Soziale Dominanzorientierung und Autoritarismus zur Erklärung von Minderheitenabwertungen in Deutschland – U. Knoop: Leben – literarisch – A. Morgenstern: Auch der Tod gehört zum Leben – E. Franke: Jammertal und Paradies. Wie Religionen Leben und Tod konzeptualisieren – D. Korsch: Gestörter Glaube und die Frage nach dem guten Leben

Sommersemester 2014

Exkursion: Israel-Exkursion des Instituts unter Leitung von Prof. Dr. Hermle und Prof. Dr. Koenen.

Achtzehn Studierende haben an der Exkursion nach Israel teilgenommen. Das Bild entstand auf der Kreuzfahrerburg Belvoir. Im Hintergrund ist das Jordantal zu sehen.

 

 

 


Veröffentlichung: Dogmatik im Diskurs. Mit Dietrich Korsch im Gespräch. Bernhard Dressler, Jörg Lauster und Cornelia Richter (Hrsg.)

Dietrich Korschs »Dogmatik im Grundriß« ist viel gelesen und gerne studiert an Theologischen Fakultäten, in Kirchengemeinden und an den Akademien. Anhand von Luthers Kleinem Katechismus, dem Glaubensbekenntnis und Vater­unser bietet Korsch einen so originellen wie lehrreichen Grundkurs des Glaubens.

Doch was christlicher Glaube ist, muss sich zu jeder Zeit immer wieder neu zeigen. Deshalb treten in diesem Band renommierte Freunde und Schüler wie Schülerinnen aus Theologie und Philosophie ins Gespräch mit Dietrich Korsch: Was er über Religion, Glauben und Deuten geschrieben hat, über Gott und Mensch, Christus und den Geist, über das Beten als Lebensform, Hoffnung und Vollendung, all das wird nun gewürdigt, kommentiert, kritisch diskutiert und weitergeschrieben – als Projekt (post-)moderner Dogmatik, die mutig den Schritt vollzieht vom Grundriss zum Diskurs.

Einem Diskurs, der über dieses Buch hinaus hoffentlich weitergeführt wird in den Gemeinden und Akademien, Seminaren und Glaubenskursen.

Mit Beiträgen von Stefan Berg, Hermann Deuser, Jörg Dierken, Thorsten Dietz, Katharina Eberlein-Braun, Thomas Erne, Peter Gemeinhardt, Hans-Theodor Goebel, Wilhelm Gräb, Elisabeth Gräb-Schmidt, Elisabeth Jooß, Martina Kumlehn, Wilhelm Lütterfelds, Christl Maier, Michael Meyer-Blanck, Melanie Mordhorst-Mayer, Georg Pfleiderer, Jan Rohls, Johannes Schilling, Notger Slenczka, Walter Sparn, Angela Standhartinger, Philipp Stoellger, Jens Trusheim, Friedemann Voigt, Ulrike Wagner-Rau und Folkart Wittekind.

Feierlichkeit am Institut:

Johann Michael Schmidt wurde am Freitag, den 20. Juni 2014 anlässlich seines 80. Geburtstags im Seminarraum der Klosterstraße ein kleiner Empfang ausgerichtet. Der Bibelwissenschaftler lehrte in Köln von 1980 bis 1999. Ihm folgte 1999 Prof. Dr. Klaus Koenen nach.

Exkursion: Theologie in der Philharmonie - Johann Sebastian Bachs h-Moll Messe

Dank der vom Bach-Verein Köln spendierten Freikarten konnte eine Gruppe von Studierenden gemeinsam mit WM Roman Michelfelder und WM Sebastian Schmidt am Sonntag, den 25. Mai 2014,  die wunderbare Aufführung von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in der Philharmonie Köln besuchen. Eine kurze Werkeinführung aus theologischer Perspektive durch Herrn Michelfelder vor dem Konzert machte es der Gruppe über das musikalische Vergnügen hinaus auch möglich, Bachs Werk als eine Interpretation der Theologie Luthers zu verstehen. Wir danken dem Bach-Verein Köln e.V. für dieses (theologische) Konzertvergnügen! 

Wintersemester 2013/14

Ringvorlesung: Toleranz? Die Universität Köln und die Grenzen akademischer Freiheit.

Exkursion: Theaterbesuch GENESIS - Die Bibel Teil 1 im Schauspielhaus Köln.

Die GENESIS, das erste Buch Moses, erzählt die Geschichte eines kleinen, unbedeutenden Stammes, der in einem verlassenen Landstrich irgendwo zwischen dem Mittelmeer und Mesopotamien ansässig war, in der Bronzezeit, vor ungefähr 4000 Jahren. Eine Geschichte, die mit dem Anfang aller Anfänge beginnt: Wir erleben die Erschaffung der Welt, die Vertreibung der ersten Menschen aus dem Garten Eden, den ersten Mord und die erste Naturkatastrophe. Kein anderer Text hat eine größere und längere Wirkung entfaltet als die GENESIS. Drei Weltreligionen bekennen sich zu ihm: Judentum, Islam und die Christenheit. Die GENESIS ist Theater im ursprünglichen Sinn. 45 Tonnen Lehm werden im DEPOT 1 für dieses ungewöhnliche Event zu einem steilen Berg Sinai aufgetürmt. Darauf werden die Schauspieler 5 1/2 Stunden lang Wort für Wort den Anfang des Alten Testaments erspielen, um somit dem Ursprung allen abendländischen Erzählens nachzuspüren.

Tagung: Wahrheits-Tagung Bonn (29-30.11.2013).

Sommersemester 2013

Plenumsdiskussion: Hirschfeld-Lectures Homosexualität und Religion (04.07.2013).

Wintersemester 2011/12

Ringvorlesung: LEIDgedanken - Umgang mit Leid

 

Wintersemester 2010/11

Ringvorlesung: Kein Bildnis machen? Ästhetik - Medien - Religion

 

Wintersemester 2009/10

Ringvorlesung: Start up! Über Ursprünge, Anfänge und Aufbrüche